Die kritische Betrachtung der Vermarktung Mozarts

in Salzburg

Bereits im Jahr 2003 unterstützte Stadtbaumeister Voglreiter das kritische Mozartprojekt des renommierten Künstlers Günther Edlinger in Salzburg. Als damaliger Landesvorstand der jungen Wirtschaft sah Voglreiter die grenzenlose Vermarktung Mozarts mit Kitsch und Klaumauk sehr kritisch. Der Stadtbaumeister, der das Mozarts Geburtshaus sanierte, meinte, dass sich Mozart im Grab umdrehen würde und wie damals sich nach Wien verabschiedet hätte. In Wahrheit wissen wir aus verschiedenen Quellen, dass Mozart mit seiner Situation in Salzburg sehr unzufrieden war. Das prägende Jahr 1781 als Mozart Salzburg verließ, könnte sich heute jeden Tag wiederholen. "Der Prophet im eigenen Land ist nichts wert." Das war damals so wie heute. Salzburg nutzte Mozart nicht nur zu seinen Lebzeiten aus, sondern hat sich dabei bis heute leider nichts geändert. 

1/6

© 1996 - 2020 Stadtbaumeister Ing. Mag. Voglreiter GmbH